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Im Jahre 1994/95 lernten einige Mitarbeiter unseres Altersheims den Pflegeforscher Erwin Böhm und seine Ideen kennen.
Sie fuhren - damals noch auf eigene Kosten - mehrmals quer durch Österreich, um die Kurse zu besuchen, die Erwin Böhm damals in Leithaprodersdorf anbot. Begeistert von seiner psychobiografischen
Pflegetheorie begannen sie, diesen Ansatz im Altersheim der Stadt Landeck auf der Station 1. Süd schrittweise umzusetzen. Dies war ein mehrjähriger, mühevoller Umdenk- und Umlernprozeß. Auch
Mißtrauen und Ressentiments gegen die “Böhmpflege” mussten erst abgebaut werden. Aber die Erfolge in der Pflege sprachen für sich. Bereits im Jahr 2000 wurde die Pflegequalität dieser
Station von Erwin Böhm mit dem Psychobiografischen Pflegequalitätssignum ausgezeichnet. Am 20. November 2006 wurde die Böhmstation des Altersheims der Stadt Landeck neuerlich im Sinne Erwin Böhms ausgezeichnet. Diesmal vom
Europäischen Netzwerk für Psychobiografische Pflegeforschung kurz ENPP, jener Forschungs- und Lehrinstitution, welche nunmehr als einzige das Recht hat, das so genannte “Psychobiografische Pflegequalitätssignum nach Prof. Erwin Böhm” zu verleihen. Uns verbindet sehr viel mit dem “Erfinder” der psychobiografisch reaktivierenden Pflege. Und weil wir ihm in Liebe und Dankbarkeit verbunden sind - er hat
unserem Beruf neue Tiefe und unserer Arbeit neuen Sinn gegeben - nennen wir unsere Station ihm zu Ehren seit damals “Böhmstation”.
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